Kaufkriterien Computer

Um einen Computer herumzukommen fällt heutzutage zunehmends schwerer. Es verwundert also nicht, dass im Schnitt 3 von 4 Haushalte in Deutschland einen Computer besitzen. Jedoch wissen nur wenige, worauf es beim Kauf zu achten gilt. Nicht selten wird ein völlig überdimensioniertes Gerät gekauft.
Grundsätzlich unterscheidet man in vier Einsatzgebiete: Office, Gaming, Video-/Bildbearbeitung und Multimedia. Bei Bürogebrauch bedarf es keiner Vier-Prozessor-Einheit (QuadCore) oder hochauflösenden Grafikkarte mit schnellem Prozessor, denn schnell heißt zum einen auch heiß und zum anderen auch teuer. Beides ist schlecht. Aber heiß bedeutet vorallem auch laut, da viele hochdrehende Lüfter notwendig sind. Es ist also sinnvoll einen PC, wie auch Reisen, im mittleren Preissegment mit einer Ein-Prozessor-Einheit zu kaufen, einer onboard Grafikkarte und ausreichende Arbeisspeicher (1-2GB).

Beim Multimedia-Einsatz ist die Definition des optimalen PC schwieriger. Zum einen soll er leistungsstark sein, um Filme flüssig und den Ton in angemessener Qualität widergeben zu können, zum andern soll er auch leise sein. Hier hilft nur Qualität und Balance. Eine Zwei-Prozessor-Einheit ist angemessen, als auch eine GUTE Grafikkarte (auch onboard). Ein leises Laufwerk ist ebenso ratsam, wie 1-2GB Arbeisspeicher. Optimal ist eine leise, aber teure Wasserkühlung.

Für den Spieler gilt die Devise: Viel hilft viel. Einzig das Budget wirkt hier begrenzend. Ein optimaler Computer kostet in diesem Segment ohne Probleme weit über 1000 Euro. QuadCore, 4GB Arbeitsspeicher, Grafikkarte mit Direct X10 Unterstützung sind Pflicht.
Für den Bild-/Videobearbeiter gilt Ähnliches wie für den Gamer. Der Computer sollte maximal leistungsfähig sein, mit viel Arbeitsspeicher ausgestattet (4GB) und mit schnell rechnender Grafikkarte versehen sein. Wasserkühlung ist sicherlich sinnvoll.
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